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Schützen Sie noch heute Ihre eigene Domain im Internet. Einen Domain-Push durchführen: Die Kündigung einer Domain ist jederzeit möglich, jedoch nur durch den Domaininhaber selbst. Eine Kündigung muss schriftlich und persönlich erfolgen oder Die Domain-Option legt fest, was Sie für ein inkrementelles Backup einbeziehen möchten. Fügen Sie Ihrem G-Suite-Konto eine Domain als Domain-Alias hinzu, erhalten alle Nutzer Ihrer Domain eine weitere E-Mail-Adresse für die neue Domain. tirol ist die neue Heimat der Tiroler im Internet.

Recht auf Transfer oder Löschen einer Domain?

Häufig sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass eine Firma eine Marke oder ein Markenrecht auf einen gewissen Terminus hat (z.B. "Musterfirma"), aber ein Dritter eine identische Domain angemeldet hat (z.B. www.musterfirma.de) und damit die Rechte der Firma verletzte. Auf den Transfer der.de-Domain hat der Kunde keinen Rechtsanspruch, sondern nur auf die Entfernung der Domain.

Der Inhaber einer Marke hat kein grundlegendes "Domainrecht": Erstens muss man wissen, dass eine Marke oder ein Markenrecht nicht zwangsläufig das Recht gibt, den selben Ausdruck wie eine Domain zu verwenden. Ein Dritter, der einen ausländischen Unternehmensnamen als Domain einträgt, verletzt nicht zwangsläufig die Rechte des Unternehmens. Erst wenn die Nutzung oder Anmeldung der Domain gegen diese verstoßen hat, kann man dagegen etwas unternehmen.

Einerseits verletzt die schadensverursachende Domainregistrierung 4 Nr. 4 UWG (gezielte Beeinträchtigung eines Mitbewerbers). Dies ist ein starker Hinweis, wenn der Domain-Inhaber die Domain später dem Anbieter zum Kauf anbieten will ("Lösegeld") oder wenn der Domain-Inhaber das Anbieterunternehmen daran gehindert haben will, die Domain anderweitig zu nutzen.

Darüber hinaus kann die Nutzung einer Domain die Markenrechte Dritter verletzen, wenn die Domain als Marke, d.h. zur Identifikation von Waren oder Leistungen, verwendet wird. Das ist oft nicht der Fall, wenn sich hinter der Domain eine eigene Familien-Homepage befindet. Der BGH hat entschieden, dass die Firma "Shell" einen Löschungsanspruch gegen einen Mr. Shell hat, obwohl er die Domain nur für den privaten Gebrauch genutzt hat.

Jetzt ist eines besonders zu wissen: In allen 3 Faellen hatte die Person, deren Recht verletzten ist, nur einen Antrag auf Loeschung der Domain, nicht aber einen Antrag auf Transfer. Weil niemand einen Anrecht auf die Domainregistrierung hat - eher der Zeitrahmen. Die Problematik der Streichung, auch wenn sie von einem Richter verfügt wurde, ist: Das Rennen um die Anmeldung startet erneut.

Vollständig unbetroffene Dritte können sich den Domainpfad des Rechteinhabers aneignen. Hierfür gibt es jedoch eine sinnvolle Möglichkeit: Sie können ein so genanntes Streitverfahren einleiten. Beantragt jemand einen Streitfall, kann der Domain-Inhaber die Domain nicht mehr auf Dritte umbuchen. Allerdings muss der Antragsteller der DENIC, der Vergabestelle für.de-Domains, den Nachweis erbringen, dass er Anspruch auf eine Domain haben könnte.

Wenn der Domain-Inhaber die Domain gelöscht hat, wird sie direkt auf den Domain-Inhaber umgestellt. Beschließt ein Richter, dass der Domain-Inhaber seine Domain streichen muss, wird der Domain-Inhaber selbstständig. Darüber hinaus hat der Domain-Inhaber einen Antrag auf Streichung des Rechtsstreits (LG Köln, Entscheidung vom 05.03.2013, Az. 33 O 144/12; LG Köln, Entscheidung vom 08.05.2009, Az. 81 O 220/08).

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