Domain Auskunft

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Informationen über IP-Adressen und Domainnamen. Die Domainnamen sind sozusagen Ihre Heimatadresse im Internet. Generische Domänen werden für die thematische Identifizierung von Computern verwendet. Bei der Subdomain "ac" handelt es sich um eine sogenannte "thematische Domain" oder "generische Domain". Anfrage erhalten Sie Informationen über die Inhaberdaten einer Domain oder können herausfinden, ob die Domain noch verfügbar ist.

Verschlafene DSGVO: Whois-Domain-Informationen enden

In Kürze werden die Whois-Domain-Informationen nicht mehr in der vorliegenden Fassung verfügbar sein. Weil die ICANN die notwendigen Veränderungen in Bezug auf die DSGVO versäumt hat - und nun mutig eine Freistellung einfordert. Die Public-Domain-Datenbank Whois wird nach dem 2. Januar 2018 in ihrer heutigen Fassung voraussichtlich nicht mehr existieren.

Die DSGVO wird dann in der EU verbindlich, aber whois verletzt sie derzeit. ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hatte zwei Jahre Zeit, um Veränderungen durchzuführen, benutzte diese Zeit aber nicht. Es dauerte bis zum Jahresbeginn, bis die whois auf DSGVO-Konformität getrimmt wurden - aber das reicht nicht aus.

In einem Schreiben der Artikel-29-Arbeitsgruppe der EU wurde die von der ICANN angebotene Überbrückungslösung dafür bemängelt, dass sie immer noch nicht mit dem DSGVO übereinstimmt. Die ICANN wiederum mahnt in einer Erklärung vor einer Zersplitterung der Whois-Datenbank, da auch Cyberkriminelle davon Nutzen ziehen können. Die ICANN verlangt in ihrer Stellungnahme eine Freistellung für die DSGVO.

Für Marby ist die ICANN ein Unfallopfer. Sie waren " enttaeuscht, dass in dem Schreiben (der EU-Datenschutzgruppe) unsere Forderung nach einem Aufschub, der uns Zeit fuer die Umsetzung eines praktikablen Modells gibt, nicht erwaehnt wurde ". Es gibt keine kleinen Dinge, die die ICANN verändern muss oder sollte. Das Übergangsmodell bietet "legitimen Zugriff auf korrekte, zuverlässige und einheitliche" Domaindaten.

Zudem sollte es keine so genannten Massenzugriffsrechte mehr für die ganze Datenbasis wie von Staatsanwälten und Markeninhabern gefordert werden. Was passiert als nächstes mit Whois? Das Whois hat eine völlig offene Zukunftsperspektive. Bei entsprechender Rechtfertigung ist eine öffentlich zugängliche Domaininhaberdatenbank, die der DSGVO entsprechen könnte, noch möglich, aber laut T3n fehlt diese Rechtfertigung noch.

Domainabfragen in Österreich jetzt beschränkt

Domain-Daten von Privatpersonen in Österreich sind ab jetzt nicht mehr auf nic.at verfügbar. Mit dem Whois-Verzeichnis kann sich künftig nicht mehr jeder so leicht wie bisher über Domaininhaber auskennen. Begründung: die neue Basisdatenschutzverordnung (DSGVO). Die Österreichische Registrierstelle nic.at hat ihre neue Whois-Richtlinie durchgesetzt. Dementsprechend können Domain-Daten von Privatpersonen nicht mehr nachvollzogen werden.

Wurde eine Domain bereits zugewiesen, wurden im Whois-Verzeichnis Angaben zum Domaininhaber (Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeit), technischen Angaben und weiteren Ansprechpartnern gemacht. Nic.at wird in Zukunft nur noch "in rechtlich begründeten Fällen" mit Anspruchsberechtigten, die ein diesbezügliches Auskunftsersuchen mit exakt festgelegten Beweispflichten unterbreiten. Möchte ein Inhaber einer privaten Domain in der Whois-Datenbank publiziert werden, ist dies auch in Zukunft auf ausdrückliche Anfrage möglich.

"Damit kommt nic.at dem in der DSGVO festgelegten Bedürfnis nach Schutz der personenbezogenen Informationen nach", erläutert nic.at-Anwältin Barbara Schlossbauer. Möchte eine natürliche Person, daß ihre Angaben weiterhin sichtbar sind, kann sie dies über den Registrator einrichten. "Wer als Domaininhaber beweisen will, dass eine echte, vertrauensvolle Persönlichkeit hinter einem Webauftritt steht, sollte auch die Gelegenheit dazu haben", erläutert er.

Unberührt von den neuen Features ist die Frage, ob eine Domain unter.at,.co.at oder.or.at noch kostenlos oder bereits zugewiesen ist. "Hier ist und ist nic.at die zuverlässige Informationsquelle über die Erreichbarkeit von Domains", sagt Schloßbauer.

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