Domain Inhaber Ermitteln

Domäneninhaber ermitteln

Verwenden Sie die Domainabfrage (whois) International. Wo erhalte ich Informationen über den Inhaber einer Domain? Bei Rechtsverstößen durch Dritte kann der Domaininhaber einer Website haftbar gemacht werden. Sie finden hier den Inhaber einer Domain. In der Suchmaske geben Sie einfach die entsprechende Domain ein.

Domaininhaber über Whois ermitteln

Es gibt eine Vielzahl von Webservices (z.B. DomänenTools oder Heise Whois), mit denen man auch eine Whois-Abfrage anstoßen kann. Sie können auch eine Länderabfrage für die einzelnen Domains durchführen, eine Funktion, bei der die beiden oben erwähnten Webservices fehlschlagen.

Von Zeit zu Zeit benutze ich das Werkzeug, wenn ich überprüfe, welcher Besitzer sich hinter all den Werbe-Links verbirgt, die hier in den Anmerkungen erscheinen (und von mir gelöscht werden).

FAQ für Interessierte an einer Domain

War also jemand anders schnell, haben Sie zunächst nur die Option, einen anderen Namen für Ihre Domain zu haben. Wenn Sie ein Recht auf die Domain haben, beachten Sie bitte auch unsere Hinweise zum DISPUTE-Verfahren. Detaillierte Angaben und die benötigten Formblätter erhalten Sie unter Impressum.

Gelegentlich wünschen Sie weitere Auskünfte zu einer Domain, z.B. im Zuge eines Rechtsstreites. Wenn es Ihr Gebiet wäre, würden Sie das auch nicht wollen. In diesem Zusammenhang müssen Sie sich bei Rechtsverstößen direkt an den Domain-Inhaber wenden. Auskünfte über den Inhaber der Domain können Sie mit dem von uns zur Verfügung gestellten Berechtigungsnachweis und Formblatt einholen.

Wird eine Domain nicht zur Ansprache einer Webseite benutzt, heißt das nicht, dass die Domain nicht ausgenutzt wird. Ein Domainname kann im Kontext sehr unterschiedlicher Services (z.B. E-Mail oder Filetransfer (FTP)) benutzt werden, ohne dass dies für die Außenwelt sichtbar ist, und es gibt keine Pflicht, ihn genau zur Ansprache einer Webseite zu verwenden.

Ansonsten kann es natürlich immer wieder vorkommen, dass temporäre Probleme seitens des Domain-Inhabers eine bestehende Webseite für eine Weile nicht erreichbar machen, oder dass Sie sich bei der Angabe der Web-Adresse einfach verpflichtet haben, oder dass eine Webseite nur unter einer Unterdomain existiert, auf die Sie nicht einmal alleine stoßen würden (z.B. unter der Domain christmas.ostern.example. de statt www.beispiel.de).

Beim Umgang mit dem Content von Webseiten muss man sich des grundsätzlichen Unterschieds zwischen Webseite und Domain bewusst sein. Unter einer Domain kann eine Webseite zugänglich gemacht werden; dies ist jedoch nicht obligatorisch, da die Webseite auch durch Angabe der IP-Adresse aufgerufen werden kann. Darüber hinaus kann eine Webseite auch über mehrere Domains und auch unter verschiedenen Top-Level-Domains zugänglich sein.

Auch wenn Sie aufgrund Ihrer eigenen Namens- oder Markenrechte glauben, dass niemand sonst eine Domain besitzen darf. In Anbetracht der vielen Millionen von natürlichen und juristischen Menschen auf der ganzen Welt ist es unmöglich zu beurteilen, ob eine von ihnen nicht das Recht hätte, die Domain selbst zu registrieren. 3.

Sie können jedoch leicht verhindern, dass Domains, die Ihnen nicht gefallen, von Dritten angemeldet werden: Solche Domains können Sie ganz bequem selbst eintragen. Die erhaltenen Informationen legen Sie Ihrer Anfrage für einen DISPUTE-Eintrag bei. Besonders hervorzuheben ist, dass Sie, wie Sie bei der Antragstellung bestätigt haben, bereits mit dem Domain-Inhaber im Streit sind oder in KÃ?rze anlaufen werden.

Sie müssen auch Dokumente beilegen, aus denen hervorgeht, dass Sie ein Recht auf die betreffende Domain haben. Da der Eintrag DISPUTE die Verfügungsgewalt des Domain-Inhabers beeinträchtigt, wäre es nicht gut und auch kaum noch erlaubt, ihn für einen unendlichen Zeitraum beizubehalten.

Der DISPUTE Eintrag ist daher auf ein Jahr begrenzt und verfällt ohne gesonderte Ankündigung. Existiert der DISPUTE-Eintrag nicht mehr, kann die Domain wieder auf Dritte umgestellt werden und der Antragsteller wird auch nicht mehr als Inhaber im Fall einer Löschung der Domain geführt. Daher ist es besonders notwendig, dass der DISPUTE-Halter das Enddatum des DISPUTE-Eintrags genau vermerkt und gegebenenfalls eine Fristverlängerung einreicht.

Dies ist möglich, wenn der Streit mit dem Domain-Inhaber weitergeht und der DISPUT-Inhaber dies in verständlicher Form deklariert und einen entsprechenden schriftlichen Nachweis vorlegt. Sie werden in diesem Fall sofort neuer Inhaber der Domain. Nein. Der DISPUTE-Eintrag ist ausschließlich zur Begleitung des Streits um eine Domain gedacht, kann aber nicht zur Sicherung von Ansprüchen aus einer Übereinkunft zwischen dem Inhaber der DISPUTE und dem Domain-Inhaber verwendet werden.

Ein DISPUTE Eintrag ist hierfür jedoch nicht erforderlich; denn wenn Sie fürchten, dass der Domain-Inhaber den mit Ihnen abzuschließenden Vertrag nicht einhält, steht es Ihnen frei, einen solchen Vertrag nicht im Voraus abzuschließen oder sich auf andere Art und Weisen zu sichern. Insofern ist die unmittelbare Übergabe der Domain an Sie im Zusammenhang mit der Übereinkunft vorstellbar, dass der (bisherige) Inhaber sie für eine Übergangsfrist weiter nutzen kann.

Selbstverständlich können Sie einen vorhandenen DISPUTE-Eintrag löschen zu jeder Zeit. Die Domain kann nach Löschung des DISPUTE-Eintrages wieder auf Dritte zurückgegeben werden, und im Fall der Löschung der Domain werden Sie nicht mehr deren Inhaber. Die DISPUTE Eintragung ist zur Zeit kostenlos und natürlich kostenfrei. Es genügt jedoch nicht, wenn der Domain-Inhaber sich einfach weigert, Briefe anzunehmen oder (eingeschriebene) Briefe nicht sammelt, weil er dann an der eingetragenen Anschrift ist.

Bei den sogenannten allgemeinen Top Level Domains (gTLDs) wie z.B..com,.net,.org. Unter gewissen Bedingungen ist es möglich, Domänenstreitigkeiten in einem speziellen Schiedsverfahren (Uniform Dispute Resolution Procedure, UDRP) beizulegen. Bei den länderspezifischen Top Level Domains (ccTLDs) wie . at (für Österreich) oder . uk (für Großbritannien) ist eine Registrierungsliste auf der IANA-Website verfügbar.

Der Konkurs eines Domain-Inhabers hat keinen Einfluss auf das Domain-Eigentum, sondern bestenfalls auf die Verfügungsgewalt, die bei Bedarf auf den Konkursverwalter übergehen kann. Wenn eine juristische Einheit aufgelöst wird, werden ihre verbleibenden Vermögenswerte, einschließlich ihrer Domänen, immer liquidiert. Die ICANN-Schlichtung (UDRP) für allgemeine Top-Level-Domains ist nur eine Methode zur Beilegung von Domain-Streitigkeiten, und es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass sich alle Domain-Registrierungsstellen dafür entschließen.

Nur wenige länderspezifische Top-Level-Domains haben sich für diesen Weg entschieden. Grund für die Einleitung des Schiedsverfahrens der ICANN war, dass generische Top-Level-Domains wie.com,.net oder.org eine sehr komplexe internationale Beziehung zwischen den involvierten Partnern haben können.

Domain-Inhaber, Antragsteller und Registrierstellen können ihren eingetragenen Firmensitz in unterschiedlichen Staaten haben, sowie die Registrierstelle, deren eingetragener Firmensitz sich in einem vierten Staat befinden kann. Auch wenn alle diese Hemmnisse ausgeräumt sind und ein Gerichtsurteil ergangen ist, kann das Vollstreckungsproblem in einem Drittland immer noch auftreten.

Der Bedarf an allgemeinen Top Level Domains unterscheidet sich daher grundlegend von länderbezogenen Top Level Domains wie.de. Der UDRP hat auch den Vorteil, dass sie nur bei Markenverletzungen und böswilligen Absichten des Domain-Inhabers zum Einsatz kommt und dass die unterlegene Seite weiterhin frei ist, nachträglich rechtliche Schritte einzuleiten.

UnabhÃ?ngig davon steht es den Parteien eines Domainstreits selbstverstÃ?ndlich frei, einen auÃ?ergerichtlichen Vergleich zu suchen oder sich einem Schlichtungs- oder gar Schiedsgerichtsverfahren zu unterziehen.

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