Domain name system

Domänennamensystem

Die Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste in vielen IP-basierten Netzwerken. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie ein DNS-Name-Server (Domain Name System) Sie mit den Websites verbindet, die Sie besuchen möchten. Bei dem Domain Name System (DNS) handelt es sich um die dem Benutzer bekannte Domain (z.B. "www.

Das Domain Name System ist ein Verzeichnisdienst im Internet. Das Protokoll für die Übersetzung zwischen Klartextnamen von Computern und ihren IP-Adressen. Die Zuweisung einer Domain zu ihrer IP-Adresse obliegt dem Domain Name System (DNS).

Funktionsweise des Domain Name Systems

Funktionsweise des Domain Name Systems Die Domain Name System (DNS) ist ein Dienst oder System, das Internet-Adressen und Rechnernamen in IP-Adressen mit nummerischen Werten umwandeln kann. Der Umbau erfolgt in beide Himmelsrichtungen. Weil man sich nur schwer an die abstrakten Zahlenfolgen erinnern kann, nimmt das DNS die wesentliche Aufgabe eines Senders wahr und gibt eine "verständliche" Adressierung zurück, die jeder nummerischen Adressierung zugeordnet ist.

Die Anschrift heise.de ist der Ziffernfolge 193.99.144.80 zuordenbar. Wie ist der Domain-Namensraum? Die Funktionsweise von DNS

Domain-Namen-System

7.1 Domainnamen Im vorherigen Abschnitt haben wir erfahren, dass jede Website über durch ihre URL gekennzeichnet ist. Der URL enthält nähere Informationen darüber wo diese Webseite zu erreichen ist: Zunächst wird immer der Domainname genannt. Es gibt viele Domains, die mit".de" endet, aber es gibt auch andere Erweiterungen. Alle Domainnamen haben jedoch die Gemeinsamkeit, dass sie durch Punkt in einzelnen Abschnitten aufgeteilt sind.

Durch die Komponenten des Domänennamens ist es möglich, die jeweilige Domäne in das hierarchische System der Domänennamen, kurz "DNS" ([wie üblich] engl. : "Domain Name System") einzuordnen. In den Domainnamen sind die Einzelkomponenten der Domainnamen in der Rangfolge der aufsteigenden Hierarchieebenen aufgeführt aufgeführt. Am Ende des Namen steht die so genannte "Top-Level-Domain".

Diese Toplevel-Domains werden jeweils von einer spezifischen Einrichtung administriert, bei der alle Domains unter der entsprechenden Toplevel-Domain registriert sind. Die Top-Level Domain "de" wird beispielsweise vom "DEutschen Network Information Center", kurz "DENIC", administriert. Dieser Verein stellt z.B. auch sicher, dass jeder mögliche Domain-Name nur einmal vorkommt! Falls Sie beispielsweise die Domain "schule. de" für anmelden möchten, können Sie sich an einen "Internet Service Provider" (kurz: "ISP") wenden, der die Registrierungsunterlagen für diese Domain unter für bei der DENIC anmeldet.

Darüberhinaus teilt er der Domain darüber mit, wo sich diese künftig aufhalten wird. Diese Informationen stellt die DENIC wiederum im Intranet unter verfügbar zur Verfügung, so dass Ihre Domain auch von jedem Internet-Zugangsrechner zu erreichen ist. Bei der Domain "schule. de" haben Sie jedoch Pech: Obwohl der Name einer Domain weitestgehend kostenlos werden kann gewählt, gehört ein einmal zugeteilter Name dem ersten Antragsteller, und "schule. de" ist bereits zuerkannt.

In der Regel stellt der ISP eine Suchmöglichkeit zu Verfügung zur Verfügung, so dass Sie vor der Anfrage klären aufrufen können, ob der Name gewünschte noch kostenlos ist. Erst wenn Sie sehr gute Gründe haben und glaubwürdig machen können, dass Sie den Domainnamen für benötigen, können Sie den Besitzer eines bereits vergeben Domain-Namens rechtlich erstreiten. Der Domainnamen ist ein solches, für die Allgemeinbevölkerung wichtig.

Beispielsweise ordnet die Rechtssprechung in Deutschland im Falle eines Rechtsstreits die aus Ortsnamen gebildeten Domainnamen den entsprechenden Standorten zu. Hätten Wenn Sie beispielsweise vor vielen Jahren die Domain "stuttgart.de" als Privatzugangsperson eintragen, dann könnte die Kommune heute die Namensfindung zwingend vornehmen, denn jeder Surfer rechnet mit solchen Infos von der Stadt Stuttgart unter "www.stuttgart.de" und nicht mit Ihrer privaten Internet-Homepage.

Der eingeschränkte Verfügbarkeit von Domainnamen ist von Zeit zu Zeit bereits an Hamster-Käufen geführt gegangen: Contemporaries, die für besonders schlau gehalten haben, haben eine Reihe von Domains angemeldet, nicht um sie auf tatsächlich zu verwenden, sondern um sich die Benennungsrechte zu verschaffen und sie dann für teueres Geld and andere Interessenvertreter auf der Seite für erneut zu verkaufen. Mittlerweile sind die Wellen um dieses "Domain Grabbing" auf geglättet zurückgekehrt: Der Markteindruck war nicht so produktiv, wie man von ursprünglich annahm, und viele der Anleger konnten die erwartungsgemäßen Gewinnergebnisse nicht realistisch einschätzen.

Das obige Beispiel angeführte Domain "schule. de" angeführte seinerseits auch wieder einzelne Subdomains, wie "bw.schule. de", "he.schule. de", "be.schule. de" etc. für der Baden-württembergischen, der Hessische, der Schulbezirk Berlin. Die Subdomains können weiter untergliedert werden: so enthält die Domain "bw.schule. de" unter anderem die Domains "lbs.bw.schule. de" württembergischen der Landes-Bildungsserver und die Seiten "leu.bw.schule. de" württembergischen das "Landesinstitut enthält Erziehung und Unterricht" und schließlich auch "oken.og.bw.schule. de" für die Homepage des Oken-Gymnasiums in Offenburg.

In der folgenden Abbildung ist die DNS-Hierarchie am Beispiel des letzteren Domain-Namens dargestellt: 2. 2 Die DNS-Namensauflösung Jede Domain wird auf einem eindeutigen Computer gespeichert, und Computer im Netz werden tatsächlich immer über IP-Nummern angesprochen. Wie weiß ein Kunde, an welche IP-Adresse er seine Anfrage senden soll?

Wodurch wird die IP-Adresse des Webservers, auf dem die recherchierte Domain gespeichert ist, bestimmt? Aus dem ASCII-Namen der Domain wird die IP-Adresse des geeigneten Zielcomputers errechnet. Am Anfang der Entstehung des Internets wurde eine Liste geführt mit der Vergabe von Domain-Namen an IP-Adressen die Lösung für diese Aufgabenstellung auf jedem Client.

So wurden diese Angaben nur auf einigen Computern gespeichert, was die Aufgabe von "servers für the address determination" übernahmen und damit zu "name servers" wurde (wie üblich in der englischen Aussprache!). Der Nameserver spiegelt die Gliederung des jeweils übergeordneten "Domain Name System" wider: Die höchste Stufe in dieser Gliederung ist der sogen.

Dies kann für jede Top-Level-Domain einen zuständigen Nameserver. Jedem dieser Computer sind nun die Nameserver für und alle in dieser Top-Level-Domain eingetragenen Hauptdomains bekannt. Sind in einer Hauptdomain weitere Subdomains vorhanden, so sind weitere Nameserver möglich, die dann für die entsprechenden Subdomains sind zuständig In der folgenden Grafik sehen Sie einen kleinen Teil dieses Baumes: In der Regel hat jeder ISP einen Nameserver, der mindestens die IP-Nummern aller darin befindlichen Domains weiß.

Die folgende Abbildung zeigt im Detail, dass die Homepage des nationalen Bildungsservers in den USA auf dem Computer erscheint: Zahlen in Kreisform spezifizieren die Abfragefolge während der Namensauflösung. Die IP-Adresse für die eingegebene URL "www.lbs.bw.schule. de" ist dem Computer des Novell Mitarbeiters nicht bekannt.

Deshalb beginnt er eine korrespondierende Abfrage an den DNS-Name-Server, dessen IP-Adresse in seinen Netzwerkeinstellungen angegeben ist. Der Nameserver von Novelle ist ein eigener Nameserver, nämlich "ns.novell.com". Die Nameserver " ns.novell. com " weiß nicht, auf welchem Computer die Domain "www.lbs.bw.schule. de" gespeichert ist. Die Domain befindet sich nicht unter der eigenen First-Level-Domain nämlich "com", sondern unter der First-Level-Domain "de", daher kontaktiert der Name-Server von Novelle einen namhaften Root-Server, in diesem Falle "www.umd.edu".

Die IP-Adresse wird an den anfordernden Novell Nameserver zurück übermittelt. Der Nameserver wiederum erkennt alle Domains, die unmittelbar unter "de" stehen, z.B. "microsoft. de", "gkinf. de", "schule. de" etc.

Er übergibt also die Anschrift des Servers für "schule. de" für (hier: "stuttgart.shuttle. de", die IP-Adresse des anfragenden Nameservers, also von der Seite des Auftraggebers 194.95.249. 252). Der Nameserver für kann alle Domains, die sich unmittelbar unter "schule.de" befinden. Er weiß also, dass für "bw.schule. de" der Nameserver "dns1.belwue. de" ist und meldet seine eigene Adresse, zurück 129.143.2. 4, an den anfragenden Novell Nameserver zurück.

  • welcher die IP-Adresse des Rechners "www.lbs.bw.schule. de", nämlich 129.143.194.171! Die Novell Nameserver können nun auf die Anforderung ursprüngliche vom Novell Mitarbeiter antworten: So sendet er die erfaßte IP Adresse 129.142.194. 171 an den anfordernden Computer zurück Dem anfordernden Computer ist nun bekannt, dass die Domain "www.lbs.bw.schule. de" unter der IP-Adresse 129.142.194. 171 aufrufbar ist.

Er sendet also eine Anforderung mit dieser URL an diesen Computer. Das wird unter anderem dadurch erzielt, dass sich jeder Nameserver die von ihm aufgelösten Namen für eine gewisse Zeit in einem Cache bei für "merkt". Wenn die gleiche Domain dann erneut beantragt wird, ist der Nameserver bereits mit dem Zielcomputer vertraut und muss die Namensauflösung nicht erneut zulassen vollständig durchführen (wieder).

Auch wenn das oben genannte Beispiel ziemlich theoretisch ist, sind die gegebenen IP-Nummern alle real; und die Namensauflösung würde funktioniert auch wie oben erwähnt - wenn es wirklich jemanden gibt, der sich für Novell für www.lbs.bw.schule. de würde interessiert! Die Kosten von nicht unbeträchtliche für Dieses "Domain Name System" zahlt sich aus: Jeder Kunde muss nur einen Nameserver wissen und erhält trotzdem Zugriff auf jede Domain.

Dabei werden die gesammelten Informationen mehrmals doppelt vorhanden und dezentralisiert an über das Netzwerk weitergegeben; dennoch ist eine ausreichende Synchronisierung der Informationen gewährleistet, da die Nameserver ständig den Datenaustausch zwischen sich selbst durchführen. Sogar der Misserfolg eines Root-Servers ist keine große Bedrohung für das WWW: Zur Zeit ( (Mitte 2002) gibt es 13 funktional identische Nachbildungen des " root-Servers ", und jeder Nameserver kennt mehrere dieser Root-Server Instanzen!

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