Domain Transfer

Domänentransfer

Ein Domaintransfer ist der Transfer einer DNS-Domain zu einem neuen Registrar (siehe auch: Domainregistrierung). Haben Sie sich schon einmal diese Fragen zu "Domaintransfer?" gestellt? Zum Starten eines Domaintransfers gehen Sie bitte wie folgt vor: Sprung zu Wie lange dauert ein Domaintransfer (CC-Auftrag) normalerweise? Die Abwicklung eines Domaintransfers hängt hauptsächlich von der Erweiterung Ihrer Domain ab.

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Ein Domain-Transfer ist der Transfer einer DNS-Domain zu einem neuen Registrare (siehe auch: Domain-Registrierung). Grund für einen solchen Umzug ist beispielsweise die mangelnde Zufriedenheit mit der Dienstleistungs- oder Tarifpolitik des derzeitigen Registriers. Zudem wird das DNS nach Unternehmensübernahmen oder Fusionen in der Regel durch den Transfer aller Domains zu einem Registrare zusammengeführt.

Die ICANN hat im vergangenen Jahr für alle Registrierstellen verbindliche Regelungen für den Domain-Transfer festgelegt, die den Vorgang erleichtern und absichern sollen. Durch einen Domainumzug wird das Eigentum an der betreffenden Domain nicht verändert. Schließlich wird nur der Registrierungseintrag in der Datenbank verändert, der festlegt, welcher Registrator für diese Domain und ihre Besitzer verantwortlich ist.

Startpunkt ist immer der Kunde, also der Halter einer Domain. Der erste Kontakt ist der künftige Registrare, der sich dann über die verantwortliche Registrierungsstelle an den derzeitigen Registrare wendet: Die Registrierungsstelle (Endkunde) bevollmächtigt und berechtigt sich gegenüber der künftigen Registrierungsstelle. Die Registrierungsstelle stellt den Antrag für den Transfer der zu verlegenden Domain an die aktuelle Registrierungsstelle.

Die künftige Registrierungsstelle übermittelt den Auftrag an die Stammregistrierungsstelle (ggf. nach weiterer Bestätigung durch den Domaininhaber). Das Register setzt sich mit dem derzeitigen Registrator in Verbindung und bittet ihn um Erlaubnis oder Widerspruch (wenn innerhalb von fünf Tagen keine Reaktion eingeht, wird dies als Einwilligung angesehen). Die jetzige Registrierungsstelle schickt eine E-Mail an den administrativen Ansprechpartner des Auftraggebers.

Der Verwaltungsansprechpartner quittiert die Überweisung (wenn keine Rückmeldung eingeht, wird dies als Absage gewertet). Die derzeitige Registrierungsstelle übermittelt die Bestätigungen oder Ablehnungen an die Elternregistrierung. Das Register nimmt die Übertragung vor, indem es seine Datenbasis modifiziert. Wenn die Übertragung als Service von einem Dritten (z.B. einem Hosting-Provider) durchgeführt wird, kann dieser Dritte als Vermittler zwischen dem Registranten und dem Registrator fungieren und einzelne oder alle Wechselwirkungen mit den an der Bestellung teilnehmenden Registrierstellen auslösen.

Er muss nur noch die Dokumente zur Legitimierung und Ermächtigung vorlegen. Manuelle Prozesse sind einzig die Erstellung des Übernahmeantrags (Schritt 2) und die Rückmeldung (Schritt 6) durch den Kunden. In der Regel findet die Korrespondenz zwischen dem Registrare und dem übergeordneten Registrare über das Erweiterbare Provisioning-Protokoll statt. In einigen Faellen gibt es zusaetzliche Sicherheitsmassnahmen, um einen unautorisierten Domaintransfer zu verhindern.

Für einige Domains (z.B..de,.com,.net,.org,.info,.biz,.cn,.us,.la,.pl,.name) ist ein sogenannter Autorisierungscode notwendig, um einen Domaintransfer einzuleiten. Die Abfolge von 6 bis 16 Stellen ist auf Anfrage beim zuständigen Registrare erhältlich. Manche Domains (z.B..com,.net) können Registrar-Lock-Status haben.

Der Domain-Inhaber muss vor jeder Änderung dafür sorgen, dass der aktuelle Registrare den Zustand auf Aktiv setzt. Die theoretisch klare und einfache Übertragung kann sich in der Realität zu einem Verwaltungsalptraum auswachsen. Die Hauptursache dafür sind die veralteten Daten in der Domain-Datenbank. Wenn z. B. der Verwaltungsansprechpartner das Unternehmen des Domain-Inhabers bereits verlässt, ist die Genehmigung zur Übertragung (Schritt 6) nicht ohne weiteres möglich.

Zum Beispiel kann der jetzige Registrator angenommen haben, dass es nur einen einzigen Name-Server für eine Domain gibt, aber der zukünftige Registrator benötigt wenigstens zwei Name-Server und weist daher den Transfer zurück. Weil ein Registrare in der Regel wenig von einer über ihn eingetragenen Domain einnimmt ( "nur wenige Cents bis hin zu Euros pro Jahr"), ist seine Konfliktlösungsbereitschaft durch mühsame manuelle Nacharbeit natürlich niedrig.

Dies trifft insbesondere auf den derzeitigen Registrator zu, der einen kostenpflichtigen Kunde ausfällt. Registrierstellen mit ICANN-Akkreditierung müssen einen Notfall-Kontakt für dringliche Kommunikation im Rahmen von Überweisungen einrichten.

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