Domain Vergabe

Domänenzuordnung

Gegenwärtig gibt es kein verbindliches internationales Recht für die Vergabe von Domainnamen. Wie funktioniert die Domainvergabe? Hinweise zu den Vergaberichtlinien für Domainendungen. Domains aus aller Welt im Überblick. Bei der Bereitstellung einer Domain für den Endkunden stehen die Genossen in uneingeschränktem Wettbewerb zueinander.

Vorgehensweise bei der Vergabe von Domainnamen

Für die Verwendung des Internets für ist eine weltweite, einmalige Ansprache jedes einzelnen Computers erforderlich. Weil die nummerischen Anschriften schwierig zu behalten sind, wird dieses Adressensystem überlagert durch das "Domain Name System" (DNS) ersetzt. In der DNS wird die nummerische Anschrift übersetzt in eine alphabetische ( "Uniform Resource Locator", URL) umgewandelt, die aus einer Top Level Domain (Länderkennung wie DE, UK, FR, Identifikation der Servicegruppe wie MIL, EDU oder COM) und einer Second Level Domain (source, cosus, mirror....) sowie ggf. weiteren Teil-Domains ("www, info" etc.) besteht.

Bei der Vergabe von Top-Level-Domains ist die Vergabe eingeschränkt. In Anlehnung an den ISO-Standard ISO-3166 und fünf so genannte "generische" Top Level Domains (gTLD): "Die GOV = Regierung, jeder Regierungsbereich, der den Anforderungen der zweiten Ebene entspricht. Die EDU = Bildung, jeder Bereich des Bildungswesens, der die Anforderungen der zweiten Stufe erfüllt.

KOM = Kommerziell, jeder verwandte Gewerbebereich, der die Anforderungen der zweiten Ebene erfüllt. Die MIL = Militär, jeder Bereich des militärischen Bereichs, der die Anforderungen der zweiten Ebene erfüllt. Orga = Organisation, jeder andere Bereich, der die Anforderungen der zweiten Ebene erfüllt. "1 "1]Mit RfC 1591 darüber wurden die gTLD's INT (für internationalen Einrichtungen wie der EU) und NET (für die Computer von Providern ) gegründet.

Die Vergabe der Top Level Domain DE erfolgt durch das Deutsche Netzwerk-Informationszentrum (DENIC). Sinnvoll ist die Anmeldung bei über, einem ISP, der der DENIC-Genossenschaft (DENIC e. G.) angehört. Ein Antrag bei der DENIC selbst ist möglich[2], aber nur ein ISP, der bei der DENIC e.G. registriert ist, kann die Domain auch "verbinden", d.h. mit einer IP-Adresse von gültigen verbinden[3].

Eine Domain kann aber auch bei anderen Anbietern (z.B. Webagenturen) angemeldet werden, sofern diese mit einem DENIC-Kooperationsmitglied mitarbeiten. Die Domainbeantragung und die Netzwerkanbindung an tatsächliche übernimmt der ISP. Für ist die Registrierung für Prioritätsprinzip (englisch: "first come, first served") entscheidend: die erste Person, die eine Domain belegt oder einträgt hat das Recht, diese zu nutzen.

Für die Registrierung einer Domain müssen mehrere Kontaktpersonen genannt werden, die in den DENIC-Datenbanken eingesehen werden können. Es ist nicht obligatorisch, dem Adressaten für einen kompletten IP-Adressraum (ZONE-C) anzugeben. Den administrativen Umgang vermittelt die für die für zuständige Stelle, während der technische Support (und ggf. die ZONE-C) befindet sich in der Regel bei dem Dienstanbieter[6].

Durch die weitestgehend freie, unkontrollierte Registrierung von Domains hat die kommerzielle Verwendung des Internet seit etwa 1994 zur Entstehung ausländischer Bezeichnungen - Handelsmarken oder Unternehmensnamen - geführt, um die Handelsmarken oder die Bezeichnungen anschließend an die Anspruchsberechtigten zu veräußern. Berühmtheit erhielt den Auftrag für die Domain mcdonalds.

com, die von einem Journalist des Names und später für eine große Summe an die Hamburger Kette übertragen vorbehalten war. Die Erlöse wurden vermeintlich für die Website für wohltätige eingesetzt. Inzwischen haben sich viele Gerichtsentscheidungen [7] in Deutschland mit der Problematik des Domainschutzes von Firmen- oder Markenbezeichnungen befasst. Grundsätzlich Grundsätzlich Grundsätzlich besagt, dass Marken-, Firmen- und Produktnamen, aber auch Institutsnamen vor unbefugter Benutzung als Domain-Name geschützt sind geschützt

Es ist jedoch noch nicht klar, wie weit dieser Patentschutz geht vollständig Vor allem ist noch ungeklärt, ob z. B. auch die Verwendung als Subdomain unterbunden werden kann und wie bei Zusammenstößen zwischen Personen gleichen Namens vorzugehen ist. In Deutschland ist der Vertrieb von Domainnamen daher nur mit Domainnamen möglich, die noch keine Vorbenutzung hatten.

Im Hinblick auf den Rechtsschutz der unberechtigten Nutzung von Bezeichnungen im Netz sind unterschiedliche Namenskategorien zu unterscheiden[8]. Registrierte Marken[9] (Firmen- oder Produktnamen) sind gesetzlich geschützt. Nicht jeder Ausdruck kann jedoch als Handelsmarke registriert werden; besonders die allgemeinen, beschreibenden Bezeichnungen unterstehen einem sogenannten "Freihaltebedürfnis"; sie sollten dem ganzen Handel, der mit entsprechendem Gütern Handel betreibt, zur Verfügung gestellt werden, um die Waren auf Verfügung zu beschreiben.

Ist ein Warenzeichen registriert (durch Antrag beim Bundespatentbüro, München), ist die Benutzung des Warenzeichens gesetzlich geregelt. Ein Markenzeichen verweist immer auf Güter oder Dienste einer (oder mehrerer) spezifischen Kategorien (z.B. Rechner, IT und Informatik, Telekommunikationen oder ähnliche). Für die Benutzung der Handelsmarke in der entsprechenden Rubrik (Klasse) ist die Handelsbezeichnung des Produktes, nicht aber Für andere Dienstleistungs- oder Produktkategorien.

Jedoch ist ein solcher auch möglich für mehrere Rubriken. Die Schutzfunktion von Domainnamen mit Unterstützung von Warenzeichen ist in zweierlei Weise denkbar: Einerseits der Domainname selbst kann als Handelsmarke registriert werden, andererseits kann fällt die Verwendung von Domainnamen, die eine Domain geschützte als Second Level Domain benutzen, unter dem Markenschutz registriert werden, d.h. der Markeneigentümer kann Dritten die Benutzung der Handelsmarke für ihrer Domain verbieten.

Die Nutzung eines bekanntem Unternehmensnamens kann somit auch gegen unberechtigte Benutzer von Domains geltend gemacht werden. Während zunächst Die Prioritätsgrundsatz ( "Wer zuerst gebucht hat, kann den Firmennamen verwenden"), können durch die überragende Bedeutungen eines Unternehmensnamens begründet, ausgenommen werden, wenn der Unternehmensname in der Geschäftsverkehr eine sehr große Rolle spielt. Als Firma ist nach 12 BGB auch der Personenname gegen die Nutzung durch Dritte geschützt zu verstehen.

Ähnlich wie einzelne Bezeichnungen wurden auch die Bezeichnungen der Einrichtungen für schutzfähig sporadisch beibehalten. Damit hat das Landgericht Mannheim in der Sache "heidelberg. de" beschlossen, dass auch die Gemeinde und Städtenamen dem besonderen Schutze der 12 BGB unterworfen sind. Ein Werktitel kann auch rechtlich geschützt sein.

Der Gebrauch von allgemeinen Namen oder generischen Namen für Internetangebote werfen spezielle Fragen auf. Die Domain wird zum Beispiel von der Agentur für Werbung und Werbung namens Therramedia betreut. Den Anbietern bieten sich wesentliche Vorzüge bei der Nutzung des Gattungsnamens oder des Oberbegriffs beim Nutzerzugang, da viele User diese Bedingungen "auf Verdacht" eintragen und so zunächst mit dem Anbieters Angebot des jew.

Der Gesetzgeber geht davon aus, dass für solche Allgemeinen Geschäftsbedingungen Freihaltebedürfnis gibt Der Gesetzgeber geht davon aus, dass es solche gibt. Würden als Markenzeichen geschützt, könnte der Rechteinhaber in vielen Fällen die Verwendung des Begriffes durch Mitbewerber verhindern. Also wäre Brauereiwerbung wesentlich komplizierter, wenn ein Brauer die Bezeichnungen Hopfen und Malz als Marke schützen zulassen könnte, verbieten würde und damit jeder andere Brauer die Verwendung dieser Bezeichnungen.

Es gibt jedoch keine solche rechtliche Situation bei der Anmeldung von Domainnamen. Es gibt kein Recht, das die Benutzung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen als Domainnamen untersagt. Auch ist die Benutzung weniger fragwürdig, da die Benutzung als Domain die Tatsache ausschließt, dass eine andere dieselbe Domain benutzt. In der Benutzbarkeit in anderer Sprache verwenden Sie ändert die Benutzung als Domain aber nichts.

Alle Mitbewerber können den Ausdruck für für Produktbezeichnungen, Anzeigen usw. beibehalten. Der " Verkehrslenkungseffekt " im Netz allein begründet jedoch nach vorherrschender Auffassung kein allgemeines Domainverbot[11]. 12 ]Die Domains können bereits jetzt gebucht werden[13], aber es gibt immer noch heftigen Disput darüber, ob die aktuell relevanten Einrichtungen überhaupt berechtigt sind, diese Fragen zu regeln, ob die Lösung dem jeweiligen Thema gerecht wird und ob gTLDs nicht mehr benötigt werden wären.

Darüber löst die Ausweitung des Namensraumes nicht das von Exklusivität aufgeworfene Thema und den großen Markennamen. Auf Umständen wäre dies - für diverse Kommunikationsziele, z.B. unter Firma nur mit Firmendaten, unter . Laden mit Angaben zur direkten Bestellung von Waren uvm.

Das " Eigentum " einer Domain kann auch für die Geltendmachung anderer Rechte verwendet werden. AuÃ?erdem kann der Inhaber, d.h. der die Domain verbindende Anbieter, eine Zurückbehaltungsrecht bei der Domain nach  320 BGB durchsetzen und die Freischaltung eines Domainnamens ablehnen, wenn sein Auftraggeber, der den Domainnamen zu Recht in Anspruch nimmt (grundsätzlich), die Zahlung ausstehender RechnungsbetrÃ?ge ohne Grund verweigert[14].

3 ] DENIC, Ihre häufigsten, unsere Antwort, Rubrik "Wie und wo kann ich eine eigene Domain beantragen? 12 ] le memorandum generic top levels domaine memorandum of understanding (gTLD-MoU), häufig gestellte fragestellungen (FAQ), Pkt. 1, "Was sind die neuen generischen Topleveldomains?

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