Google Strafe

Die Google-Strafe

Das Internetunternehmen will mit allen rechtlichen Mitteln die von der EU-Kommission im Juni gegen Google verhängten Bußgelder in Milliardenhöhe bekämpfen. Google bestraft Verstöße gegen die Webmaster-Richtlinien mit einer Strafe. Was kann SEOs dagegen tun? Mit einer Strafe in Höhe von knapp drei Milliarden Euro wurden besetzt. Die Geldbuße beträgt nun bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

EU Kommissarin Margrethe Vestager: Google verpasst keine Rekordstrafe von 2,4 Mrd. EUR - Konjunktur

Der EU wird vorgeworfen, dass die Suchmaschinen ihren eigenen Einkaufsdienst vorziehen. Mit einer Rekordstrafe von 2,4 Mrd. EUR bedroht Google. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager ist davon ueberzeugt, dass sich das Internetunternehmen Google der Rekordstrafe von 2,4 Mia. nicht entziehen kann. "Ich bin sicher, dass wir die Klage gegen Google durchsetzen werden", sagte sie diesem Leitartikel.

"Die 2,4 Mrd. EUR werden dann nach dem gleichen Schema wie die Beiträge auf die einzelnen Mitgliedsstaaten aufgeteilt. Danach würden die EU-Beiträge Deutschlands in einem Jahr um fast eine halben Mrd. EUR sinken. Vorwurf der EU-Kommission: Google bevorzugt seinen eigenen Einkaufsservice in seinen Recherchelisten. Googles muss Schluss damit machen, "die Dienstleistungen anderer Firmen schlimmer zu machen als die eigenen", verlangte Vestager.

Keiner gibt sein Kapital einem Betrieb, der nicht bei Google zu haben ist. Da Google mehr als 90 prozentig den Suchmaschinenmarkt kontrolliert, wird der Konkurrenzdruck natürlich abgeschwächt.

Googles Klage gegen EU-Rekordstrafe von 2,4 Milliarden EUR

Das Internetunternehmen will alle legalen Mittel nutzen, um die von der EU-Kommission im vergangenen Monat gegen Google verhängten Bußgelder in Milliardenhöhe zu ahnden. Und er hat sich beschwert. Die von der EU-Kommission wegen Wettbewerbsbeschränkung festgesetzte Rekordbuße von 2,4 Mrd. EUR wird von Google verklagt. Der EU-Gerichtshof bestaetigte der Bundespresseagentur am vergangenen Mittwoch, dass er eine entsprechende Klage des US-Internetunternehmens erhalten habe.

Das Bußgeld wurde von der Europäischen Union am vergangenen Freitag, dem 26. Juli, festgesetzt. Die marktbeherrschende Stellung von Google sei zum Nachteil von Wettbewerbern und Konsumenten mißbraucht worden, hiess es damals. Es ging um die Positionierung der Ergebnisse in der Google-Shopping-Suche.

In Indien muss Google 17 Mio. EUR Strafe bezahlen.

Der indischen Wettbewerbsbehörde wird vorgeworfen, dass Google seine marktbeherrschende Stellung mißbraucht. Der Internet-Riese Google wurde in Indien mit einer Geldstrafe von 1,36 Milliarden Rupien (17,3 Millionen Euro) belegt. Das US-Unternehmen missbrauchte seine marktbeherrschende Stellung, indem es seine eigenen Dienstleistungen in die Ergebnisse seiner Suchmaschinen einbrachte, wie die Wettbewerbsbehörde Indiens in einem am Donnerstag Abend (Ortszeit) publizierten Report feststellte.

Dies hatte sowohl den Mitbewerbern als auch den Kunden Schaden zugefügt. Das Bußgeld beträgt rund fünf vom Hundert des durchschnittlichen Jahresumsatzes des kalifornischen Konzerns in Indien. Die EU-Kommission hat im vergangenen Monat eine Rekordstrafe von 2,42 Milliarden EUR für Produktwerbung in Google-Suchergebnissen auferlegt. Googles Rückzug gegen die Strafe vor dem Gerichtshof.

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